Mein neuer Blog

kleine Quälgeister

Jeder kennt dieses Gefühl – es gibt im täglichen Umgang mit unseren Mitmenschen eigentlich fast immer eine Person, die uns nicht behagt, die uns aufregt oder in deren Gegenwart wir uns nicht wohlfühlen. Die Frage ist wie gehen wie mit solchen Menschen um? Versuchen wir Ihre Gegenwart zu meiden? Nun das ist leider bzw. zum Glück nicht immer möglich. Gerade in einem Umfeld wo wir täglich viele Stunden verbringen, finden wir

manchmal kleine „Quälgeister“ – jene die uns zur Weißglut bringen können oder Menschen, in deren Gegenwart wir uns fühlen wie eine Katze, die gegen den Strich gestreichelt wird. Wir fühlen uns in unserer Haut nicht wohl. Oft findet dann je nach Charakter eine Vermeidungs- oder aber eine Konfrontationstaktik statt. Aber auch diese bringt uns selten den gewünschten inneren Frieden.

 

Wenn uns eine Person „triggert“ sollten wir uns immer die Frage stellen: Hat diese Person evtl. etwas in ihrem Verhalten an sich, was auch wir selbst an den Tag legen und was uns an uns selbst nicht behagt, was uns gar aufregt? Zeigt uns diese Person nicht vielleicht einen Spiegel um uns an ein Verhalten, zu erinnern, das wir selbst gerne abstellen möchten oder das wir nicht annehmen möchten?

 

In anderen Fällen ist es so, dass andere Menschen uns durch ihr Verhalten lehren unser eigenes Verhalten so zu ändern, dass wir uns nicht mehr darüber aufregen müssen. Wir bekommen also auch hier eine Lernlektion und das sogar gratis. Werden wir zum Beispiel immer wieder vorgeführt und fühlen wir uns klein gemacht, kann es sein, dass wir hier eine Lektion bekommen, uns durchzusetzen.

 

Manchmal werden wir auch immer wieder mit dem für uns negativen Verhalten von anderen Menschen konfrontiert um zu lernen, unsere eigenen persönlichen Grenzen zu schaffen und uns von Ihnen abzugrenzen – das kann oftmals schmerzhaft und heilsam zugleich sein. Auch dies ist ein Lernprozess. Um herauszufinden, was der wahre Grund für das Unbehagen gegenüber einem bestimmten Menschen ist, ist es wichtig gedanklich einmal zur Ruhe zu kommen und ganz bei sich zu sein (z.B. in einer kurzen Meditation) dann bekommt man sehr schnell den richtigen Impuls dafür, was hier die Lernaufgabe ist.

 

Erst wenn wir unser Verhalten ändern, ändert sich wie durch Zauberhand plötzlich auch der andere Mensch. Alles was wir an uns selbst bearbeiten, bearbeiten wir also indirekt auch an unseren Mitmenschen. Ich persönlich glaube, dass die Menschen um uns herum alle aus einem bestimmten Grund um uns herum sind und jeder einzelne für uns ein Verbündeter, Helfer, Heiler oder eben Lehrer ist. Ich weiß es ist schwer sein Denken so zu verändern, dass man Menschen, deren Verhalten man als unangenehm empfindet, auch mit einer gewissen Dankbarkeit betrachtet. Aber genau diese Menschen sind auch unsere Lehrer und lassen uns hinschauen wenn wir bereit dazu sind – ganz besonders eben auf die Dinge und Prozesse, die vielleicht mühsam oder schmerzhaft sein können. Prozesse, die unsere persönliche Entwicklung fördern. Aber es hilft ungemein, solche Situationen mit sich zu klären und damit in Frieden zu sein. Allein durch unsere friedlichere Ausstrahlung, wird sich das Verhältnis zu solchen Personen ändern. Oft lohnt es sich in einer Situation, die uns unangenehm ist zu verweilen, um herauszufinden, warum es so ist und was wir daraus lernen dürfen. Wir dürfen dankbar sein für die Menschen die uns begleiten und uns helfen genau hinzuschauen und uns zu entwickeln.

 

Jeder Mensch entwickelt sich und oft wissen wir nur einen Bruchteil von dem was dieser Mensch evtl. gerade durchlebt oder bereits durchlebt hat. Wir neigen dazu, Menschen zu verurteilen statt erst mal unseren eigenen „Ist-Zustand“ zu betrachten und uns zu fragen, wo wir stehen und was unser Weg zu einem erfüllten und friedlichen Dasein ist. Ich denke die größte Herausforderung ist es, alle Menschen mit Liebe zu betrachten. Aber vergesst dabei nicht, auch und insbesondere euch selbst mit Liebe zu betrachten und euch zu sagen „Ja, ich bin nicht perfekt, aber ich habe wundervolle Seiten an mir“ und ich habe die Möglichkeit mich immer weiter zu entwickeln um mein inneres Licht zum Strahlen zu bringen.

 

Alles Liebe Nina

 


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Abschied nehmen


 

Ihr Lieben


heute schreibe ich über ein Thema, das für uns alle einer der schwersten Schritte im Leben ist. Es ist der Abschied von geliebten Menschen, von denen wir wissen, dass sie bald sterben werden oder wie ich es deutlich lieber ausdrücke, von Menschen die bald über die Regenbogenbrücke gehen.

 

Sofern ein Mensch nicht plötzlich aus dem Leben herausgerissen wird, wissen wir manchmal schon einige Zeit vorher, dass ein Mensch schon bald von uns gehen wird. Der Gedanke ist für uns unerträglich und wir fühlen uns machtlos weil wir nichts daran ändern können. Auf der anderen Seite haben wir in diesem Falle die Möglichkeit, langsam und in Ruhe Abschied nehmen zu können. Wir haben die Möglichkeit, diesen Menschen in seinen letzten Stunden zu begleiten, ihm die Hand zu halten um ihm den Übergang leichter machen (wenn er es möchte). Wir haben die Möglichkeit, Unausgesprochenes zu klären und es ist so enorm heilsam das zu tun. Ich habe während Sittings erlebt, wie sehr Hinterbliebenen darunter leiden, wenn vor dem Tod eines geliebten Menschen nicht noch bestimmte Konflikte geklärt werden konnten oder aber wenn man es versäumt hat dieser Person zu sagen, dass man sie liebt. Natürlich kann man dies auch noch tun, wenn die Seele bereits hinübergegangen ist – aber dann ist es eben nicht mehr so einfach.

 

Vielleicht haben wir die Möglichkeit dafür zu sorgen, dass dieser Mensch möglichst wenig leidet, sich in einer für ihn schönen Umgebung befindet, ihm ggf. noch Wünsche zu erfüllen und ihm so den Übergang zu erleichtern. Der Übergang auf die andere Seite ist für die Menschen, die zurückbleiben sehr schmerzhaft, denn sie bedauern diesen Menschen nicht mehr an ihrer Seite zu haben. Auch wenn der Körper dieser Person stirbt und die Seele in die geistige Welt hinübergeht – wir sind mit dieser Seele für immer verbunden. Sie hat eben nur keinen Körper mehr und kann nicht sprechen. Dennoch haben wir die Möglichkeit in Gedanken mit der Seele zu kommunizieren und oft spüren wir dass die Seele immer noch da ist. Sie macht sich bemerkbar durch kleine Zeichen: ein kalter Hauch, eine ganz sanfte Berührung, eine Feder die einem „zufällig“ vor die Füße geweht wird, ein Schmetterling, der uns umkreist und noch viele andere wundervolle Zeichen. In der geistigen Welt wird sehr viel mehr wahrgenommen als wir es uns ausmalen können: das kann eine Rose sein, die auf das Grab gelegt wird oder eben auch konkrete Situationen in denen sich der Hinterbliebene befindet – seien sie besonders fröhlich oder schlimm und traurig. Die geistige Welt ist allzeit präsent und nimmt auch weiterhin an unserem Leben teil, versucht uns aus der geistigen Welt zu ermutigen, zu trösten und uns immer wieder zu zeigen, dass die Seelen die hinübergegangen sind auch weiterhin an unserer Seite sind.

 

Oft fragen wir uns auch, wie der Übergang für einen Menschen ist und ob er leidet. Meine Erfahrung ist, dass in dem Moment, wo der Körper den Schmerz nicht mehr ertragen kann, dieser Erlösung bekommt und die Seele nur noch die Leichtigkeit von Spirit also der geistigen Welt fühlt. Gerade Menschen, die zu Lebzeiten körperliche Erkrankungen hatten, freuen sich in der geistigen Welt darüber, dass sie den schweren Körper nicht mehr mit sich herumtragen müssen.

 

Wir haben keinen Einfluss auf den Zeitpunkt wo wir diese Erde verlassen denn dies ist schon vorherbestimmt. Jede Seele kommt auf die Erde um bestimmte Erfahrungen zu machen. Oft ist es für uns unverständlich, dass Menschen Schmerzen erleiden müssen aber auch das gehört zu der Erfahrung, die wir hier machen dürfen. Jede Erfahrung lässt uns wachsen und entwickeln – leider eben besonders die schmerzhaften Erfahrungen. Hat der Mensch diese Erfahrungen gemacht, darf er über die Regenbogenbrücke gehen und seine Seele darf sich auf ein neues Leben auf der Erde vorbereiten.

 

Ich wünsche allen, die gerade einen Menschen begleiten der bald über die Regenbogenbrücke geht, viel Kraft, Unterstützung von der geistigen Welt sowie Liebe und Trost von den Menschen, die sie begleiten. Nehmt diese Zeit bewusst wahr und versucht jede Sekunde die bleibt zu nutzen und so angenehm wie möglich zu machen. Und wenn es soweit ist, lasst den Menschen in Liebe gehen und mit dem Wissen, dass ihr für immer verbunden seid und es auch immer sein werdet.

 

Alles Liebe

 

Nina

 

 

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The beauty inside

The beauty inside - Wahre Schönheit

Wenn man heutzutage in Zeitschriften blättert oder TV schaut, sieht man perfekt aussehende Menschen mit makelloser Haut, gesunden und glänzenden Haaren, strahlend weißen Zähnen und einem perfekten Körper. Wenn man solche Bilder sieht, fragt man sich unweigerlich: Bin ich schön? Was ist Schönheit? Heutzutage wird nicht mehr hinter vorgehaltener Hand über Beauty-OPs gesprochen oder über die eine oder andere Spritze, die uns jünger aussehen lässt. Es scheint beinahe dazu zu gehören, dass man nicht zulässt, die Spuren der Zeit zu sehen.

Ich persönlich habe im meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass wahre Schönheit von innen kommt und dass es dabei eine große Rolle spielt, ob wir den uns geschenkten Körper dankbar annehmen und uns gut um ihn kümmern. Fühlt man sich wohl in seiner Haut und ist man im Einklang mit sich selbst, strahlt man das aus und das unabhängig davon was die Waage gerade anzeigt oder ob wir gerade einen „bad hair day“ haben.

 

Dieser Körper wurde uns geschenkt, um uns durch das Leben zu tragen – er verdient Dankbarkeit und Zuwendung. Mit Zuwendung meine ich die Pflege unseres Körpers – einfach weil er es verdient dass man gut mit ihm umgeht. Damit meine ich aber auch die Art wie wir leben. Unser Körper benötigt Ruhepausen zur Regeneration und er verdient gesunde Nahrung. Wir haben in diesem Leben nur diesen einen Körper und versorgen wir ihn mit gesunder und hochwertiger Nahrung, dankt er es uns durch ein strahlendes Aussehen.

 

Wenn wir uns im Spiegel betrachten, sehen wir oft unsere Makel und überlegen, wie man sie beheben könnte statt einfach für die schönen Merkmale dankbar zu sein, mit denen wir ausgestattet wurden. Was nützt ein makelloser Körper wenn man nicht zu schätzen weiß, wie schön er ist und was für ein Wunder ein menschlicher Körper ist? Er wird niemals Zufriedenheit ausstrahlen und niemals so strahlen wie ein Mensch der trotz oder eben gerade wegen seiner kleinen Makel glücklich in seinem Körper ist. Warum möchten wir die Spuren der Zeit unsichtbar machen anstatt zu zeigen, dass wir schon großartige Erfahrungen machen durften und schon Lektionen lernen durften. Erzählen Falten nicht viel mehr über einen Menschen als ein gelähmtes Gesicht, das keine Mimik mehr zulässt? Jeder kennt es – ein Mensch, den wir gerne mögen wird für uns automatisch schön. Wir schauen nicht auf seine Makel – wir sehen seine zauberhaften Facetten, die einfach alles überstrahlen. Es gibt Menschen, die strahlen einfach von innen heraus und das nicht unbedingt weil sie einen perfekten Körper haben sondern weil sie ihn glücklich annehmen und weil sie sich nicht nur um ihren Körper kümmern sondern auch und insbesondere um ihr Seelenwohl. Ein Mensch, der mit seinem Körper und seiner Seele verbunden ist, ist für mich pure Schönheit...Wir alle haben Grund zu strahlen – für mich ist und bleibt unser Körper einfach ein unbegreifliches Wunderwerk. Durch ihn dürfen wir hier auf der Erde Erfahrungen machen.

 

Wenn ihr Morgen früh in den Spiegel schaut, schaut euch einfach mal aus der Perspektive mit der rosaroten Brille an, durch die euch die Menschen sehen, die euch lieben so wie ihr seid. Nehmt die vielen kleinen Details an Euch wahr, die wundervoll sind und euch einzigartig machen.

 

Alles Liebe

 

Nina

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Das feuer in dir

 

Ich musste gerade an ein besonderes Ereignis in meinem Leben denken – zu meinem 40. Geburtstag habe ich ein besonderes Geschenk bekommen – einen Feuerlauf. Wie symbolträchtig dieses Geschenk ist, wurde mir erst mit der Zeit klar...

 

Bei einem Feuerlauf läuft man über glühende Kohlen – das klingt verrückt – für manche vielleicht auch leichtsinnig. Natürlich läuft man nicht einfach mal über diese Kohlen sondern wird vorher viele Stunden mental darauf vorbereitet.

Als ich mit meinen nackten Füssen auf dem Rasen vor dem Weg mit glühenden Kohlen stand, überkam mich schon ein ängstliches Gefühl. Dennoch konnte mich nichts davon abhalten, mich dieser „Prüfung“ zu stellen, denn ich wusste in dem Moment, dass für mich mehr dahinter steht, als dieses Ereignis selbst. Ich fixierte also das Ende des glühenden Weges als mein Ziel und ging einfach los. Tatsächlich dachte ich, dass es nicht heiß sein würde (haha – 90 Grad Celsius sind es mindestens) bzw. ich es nicht als heiß empfinden würde...In einer Sekunde des Zweifels, spürte ich jedoch, dass es verdammt heiß unter meinen Füssen war. Ich beschloss, mich nicht auf diese Wahrnehmung zu konzentrieren sondern auf mein Ziel. So schaffte ich es bis ans Ziel und ich kam dort ohne auch nur eine einzige Blessur unter den Füssen an. Ich bin mir sicher, hätte ich in der Hitze inne gehalten und mich auf diese Wahrnehmung konzentriert, hätte ich mit Sicherheit Brandblasen davon getragen. Wieder mit den Füssen auf feuchtem, kühlen Rasen fühlte ich mich unendlich mutig und frei.

 

Was mir diese Erfahrung aber für das Leben gezeigt hat, ist, dass wir manchmal sinnbildlich über's Feuer Laufen müssen, um an unser persönliches Ziel zu kommen. Wir müssen uns - den Blick auf unser Ziel gerichtet - unseren Ängsten stellen, und bereit sein, uns unter Umständen auf dem Weg dahin auch einmal zu verbrennen. Wenn wir jedoch nicht im Schmerz innehalten, sondern ihn akzeptieren und dann weiterlaufen, erreichen wir unser Ziel. Das Überwinden dieser Angst sich zu verbrennen, bringt eine unglaubliche Freiheit mit sich. Es ist die Freiheit, die uns befähigt, unmögliches möglich zu machen.

 

Ein Feuer schafft Platz für Neues und in ihm können wir alte Muster, die nicht hilfreich sind, verbrennen. Indem wir uns frei von unseren Ängsten machen, entzünden wir unser eigenes inneres Feuer - das Feuer, das für Kraft, Mut, Leidenschaft und Leben steht.

 

Manchmal müssen wir bildlich über das Feuer laufen um einen neuen Weg weitergehen zu können. Ich wünsche allen, dass sie ihr inneres Feuer zum Leuchten bringen.

 

 Alles Liebe!

 

Nina Hemmi

 

 

 

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Meditation - was ist das eigentlich?

Wenn man es vom lateinischen Wort meditatio bzw. dem Verb meditari ableitet würde dies heißen dass man über etwas nachdenkt. Tatsächlich ist jedoch eher das Gegenteil der Fall. Beim Meditieren bringt man den Geist zur Ruhe und versucht eben mal nicht mit unserem Gehirn zu denken. In stressigen Zeiten ist es oft nicht leicht den Geist zur Ruhe zu bringen. Ständig kommentiert unser Gehirn Dinge, erinnert uns an nicht Erledigtes oder versucht Dinge zu analysieren. Es ist ungemein erholsam sich auch einige Minuten am Tag mal nicht mit unserem Denken zu beschäftigen und es lässt viele Dinge in ein anderes Licht tauchen.

 

Ich persönlich nutze die freien Minuten, die mir geschenkt werden, weil ich zum Beispiel im Stau stehe um einfach mal nichts zu denken und einfach nur ein- und aus zu atmen. Nach einem stressigen Tag ist es manchmal nicht leicht, die Gedanken abzuschalten. Wenn mir beim Meditieren Gedanken kommen, stelle ich mir einfach vor, sie fliegen schnell vor meinen Augen vorbei wie ein Flugzeug. Gerade beim Nicht-Denken bekommt man die hilfreichsten Impulse aus der geistigen Welt weil man eben in dem Moment mal nur Seele ist ohne einen schweren Körper und ohne einen stets beurteilenden und kommentierenden Verstand.

 

Wenn ich mich emotional aufgewühlt fühle versuche ich mich durch die Stille und durch eine kurze Meditation wieder in meine Mitte zu bringen und nach einigen Minuten Stille relativieren sich viele Dinge und ich bekomme „Tipps“ aus dem Jenseits die ich wie per Gedankenübertragung wahrnehme. Ich bekomme in diesem Moment meinen inneren Frieden zurück und habe nach der Meditation einen klaren Kopf, der mich meine Reaktion verstehen lässt und mich wieder mit klaren Verstand handeln und reden lässt.

 

Im meditativen Zustand haben wir die Möglichkeit mal für einige Minuten ganz leicht zu sein und über den Dingen zu schweben und Situationen von außen zu betrachten. Wenn wir nur Seele sind haben wir die Möglichkeit, tief in unser Seelenwelt einzutauchen und Bilder gezeigt zu bekommen, die für unser Leben oder aber auch das unserer Mitmenschen von Bedeutung sind.

 

Für diejenigen, denen es schwer fällt einfach nur ein- und auszuatmen und nichts zu denken, sind sicherlich geführte Meditationen hilfreich. Hier macht man Phantasiereisen und wird virtuell an verschiedene Orte geführt um dort wichtige Informationen zu erhalten. Manchmal können wir aber auch einfach nur die unendliche und berührende Liebe der geistigen Welt fühlen und wir wissen, dass wir beschützt sind und uns vor Nichts fürchten müssen....

 

Alles Liebe

 

Nina Hemmi

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The beauty inside

The beauty inside - Wahre Schönheit

Wenn man heutzutage in Zeitschriften blättert oder TV schaut, sieht man perfekt aussehende Menschen mit makelloser Haut, gesunden und glänzenden Haaren, strahlend weißen Zähnen und einem perfekten Körper. Wenn man solche Bilder sieht, fragt man sich unweigerlich: Bin ich schön? Was ist Schönheit? Heutzutage wird nicht mehr hinter vorgehaltener Hand über Beauty-OPs gesprochen oder über die eine oder andere Spritze, die uns jünger aussehen lässt. Es scheint beinahe dazu zu gehören, dass man nicht zulässt, die Spuren der Zeit zu sehen.

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Das feuer in dir

 

Ich musste gerade an ein besonderes Ereignis in meinem Leben denken – zu meinem 40. Geburtstag habe ich ein besonderes Geschenk bekommen – einen Feuerlauf. Wie symbolträchtig dieses Geschenk ist, wurde mir erst mit der Zeit klar...

 

Bei einem Feuerlauf läuft man über glühende Kohlen – das klingt verrückt – für manche vielleicht auch leichtsinnig. Natürlich läuft man nicht einfach mal über diese Kohlen sondern wird vorher viele Stunden mental darauf vorbereitet.

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Meditation - was ist das eigentlich?

Wenn man es vom lateinischen Wort meditatio bzw. dem Verb meditari ableitet würde dies heißen dass man über etwas nachdenkt. Tatsächlich ist jedoch eher das Gegenteil der Fall. Beim Meditieren bringt man den Geist zur Ruhe und versucht eben mal nicht mit unserem Gehirn zu denken. In stressigen Zeiten ist es oft nicht leicht den Geist zur Ruhe zu bringen. Ständig kommentiert unser Gehirn Dinge, erinnert uns an nicht Erledigtes oder versucht Dinge zu analysieren. Es ist ungemein erholsam sich auch einige Minuten am Tag mal nicht mit unserem Denken zu beschäftigen und es lässt viele Dinge in ein anderes Licht tauchen.

 

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Medialität und viele Fragezeichen

 

 

Mein erster Blog…

Oft werde ich gefragt, was ich denn da für eine Ausbildung gemacht habe – Medium. Medium, hat das was mit Medien zu tun – so Marketing-Agentur oder so? Nicht so direkt…ein Medium kann zum Beispiel mit der geistigen Welt kommunizieren.

 

Dann kommt meist ein verschüchtertes fast flüsterndes: Heißt das Du kannst auch mit…manche Menschen wagen es gar nicht auszusprechen…Ja, ich kann auch mit Toten kommunizieren oder wie ich es lieber ausdrücke mit Seelen, die auf der anderen Seite sind. Meist herrscht dann erst mal Stille und der Fragende überlegt sich, ob er jetzt Angst haben soll oder lieber seine Neugier stillen soll. Hier überwiegt eigentlich immer die Neugier. Die andere Seite? Wo ist das? Wie sieht es da aus und wie kommunizierst Du mit denen „da oben“ (für mich = der geistigen Welt) Die andere Seite ist quasi eine andere Ebene und wenn Seelen hinübergehen (also sterben) dann verlassen sie ihren Körper (der ist sowieso viel zu lästig und zu schwer).

 

Ja aber wie kann man dann mit einer Seele kommunizieren – die können doch gar nicht reden? Ja, stimmt – ganz so einfach ist es leider nicht. Man muss erst einmal eine Verbindung zur geistigen Welt aufbauen. Aha – und wie macht man das? Ruft man da an oder wie *ironisches Grinsen*? Also ich beginne damit, dass ich meditiere, so dass ich in einen Tranceartigen Zustand komme. In diesem Zustand ist der Körper unwichtig und die Seele kann alle wichtigen Informationen aufnehmen. Ich bitte mein Spirit-Team dazu…Was ist denn das schon wieder? Hat das was mit Alkohol zu tun? Nein, sagen, wir mal das sind die Helfer auf der anderen Seite. Sie helfen mir wichtige Informationen zu bekommen. Wenn die Energie stimmt, öffnet sich so eine Art Kanal, über den Informationen ausgetauscht werden kann. Aha – und wie kommst Du dann diese Informationen? Nun ja – sie sind clever und nutzen ganz unterschiedliche Kanäle. So kann ich z.B. Gerüche wahrnehmen, Klänge hören, habe Bilder vor meinem inneren Auge, fühle vielleicht einen Schmerz…Meist bekomme ich ein erstes Bild und kann dann mit Hilfe meiner Geistführer weiter nachfragen wer sich denn da bemerkbar macht.

 

Frage ich z.B. danach woran derjenige gestorben ist, kann es sein, dass mir plötzlich meine Niere weh tut – dann weiß ich, dass der Verstorbene Nierenprobleme hatte. Es gibt aber Jenseits-Medien mit unterschiedlichen Fähigkeiten – die einen nehmen eher Gerüche wahr, die anderen hören Klänge oder Musik und wieder andere bekommen eher Bilder. Die Kunst als Medium ist es, die gezeigten Dinge auch zuordnen zu können. Sehe ich z.B. im Körper des Verstorbenen viele dunkle Punkte weiß ich inzwischen aus Erfahrung, dass das bedeutet, dass dieser Mensch Krebs hatte, der im Körper gestreut hat. Oder habe ich zum Beispiel das Gefühl abwärts zu fliegen und endlich frei zu sein, heißt für mich normalerweise, dass derjenige von einem hohen Gebäude gesprungen ist, um Suizid zu begehen.

 

Das ist nur ein kleiner Exkurs der Fragen, die mir selbst oft begegnet sind. Ich wünsche mir, dass ich dazu beitragen kann, dass Menschen die Angst vor dem Tod verlieren und stattdessen die Erkenntnis gewinnen, dass eine Seele nicht einfach verschwindet, sondern immer noch da ist...

 

 

Alles Liebe

 

Nina Hemmi

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kleine Quälgeister

Jeder kennt dieses Gefühl – es gibt im täglichen Umgang mit unseren Mitmenschen eigentlich fast immer eine Person, die uns nicht behagt, die uns aufregt oder in deren Gegenwart wir uns nicht wohlfühlen. Die Frage ist wie gehen wie mit solchen Menschen um? Versuchen wir Ihre Gegenwart zu meiden? Nun das ist leider bzw. zum Glück nicht immer möglich. Gerade in einem Umfeld wo wir täglich viele Stunden verbringen, finden wir

manchmal kleine „Quälgeister“ – jene die uns zur Weißglut bringen können oder Menschen, in deren Gegenwart wir uns fühlen wie eine Katze, die gegen den Strich gestreichelt wird. Wir fühlen uns in unserer Haut nicht wohl. Oft findet dann je nach Charakter eine Vermeidungs- oder aber eine Konfrontationstaktik statt. Aber auch diese bringt uns selten den gewünschten inneren Frieden.

 

Wenn uns eine Person „triggert“ sollten wir uns immer die Frage stellen: Hat diese Person evtl. etwas in ihrem Verhalten an sich, was auch wir selbst an den Tag legen und was uns an uns selbst nicht behagt, was uns gar aufregt? Zeigt uns diese Person nicht vielleicht einen Spiegel um uns an ein Verhalten, zu erinnern, das wir selbst gerne abstellen möchten oder das wir nicht annehmen möchten?

 

In anderen Fällen ist es so, dass andere Menschen uns durch ihr Verhalten lehren unser eigenes Verhalten so zu ändern, dass wir uns nicht mehr darüber aufregen müssen. Wir bekommen also auch hier eine Lernlektion und das sogar gratis. Werden wir zum Beispiel immer wieder vorgeführt und fühlen wir uns klein gemacht, kann es sein, dass wir hier eine Lektion bekommen, uns durchzusetzen.

 

Manchmal werden wir auch immer wieder mit dem für uns negativen Verhalten von anderen Menschen konfrontiert um zu lernen, unsere eigenen persönlichen Grenzen zu schaffen und uns von Ihnen abzugrenzen – das kann oftmals schmerzhaft und heilsam zugleich sein. Auch dies ist ein Lernprozess. Um herauszufinden, was der wahre Grund für das Unbehagen gegenüber einem bestimmten Menschen ist, ist es wichtig gedanklich einmal zur Ruhe zu kommen und ganz bei sich zu sein (z.B. in einer kurzen Meditation) dann bekommt man sehr schnell den richtigen Impuls dafür, was hier die Lernaufgabe ist.

 

Erst wenn wir unser Verhalten ändern, ändert sich wie durch Zauberhand plötzlich auch der andere Mensch. Alles was wir an uns selbst bearbeiten, bearbeiten wir also indirekt auch an unseren Mitmenschen. Ich persönlich glaube, dass die Menschen um uns herum alle aus einem bestimmten Grund um uns herum sind und jeder einzelne für uns ein Verbündeter, Helfer, Heiler oder eben Lehrer ist. Ich weiß es ist schwer sein Denken so zu verändern, dass man Menschen, deren Verhalten man als unangenehm empfindet, auch mit einer gewissen Dankbarkeit betrachtet. Aber genau diese Menschen sind auch unsere Lehrer und lassen uns hinschauen wenn wir bereit dazu sind – ganz besonders eben auf die Dinge und Prozesse, die vielleicht mühsam oder schmerzhaft sein können. Prozesse, die unsere persönliche Entwicklung fördern. Aber es hilft ungemein, solche Situationen mit sich zu klären und damit in Frieden zu sein. Allein durch unsere friedlichere Ausstrahlung, wird sich das Verhältnis zu solchen Personen ändern. Oft lohnt es sich in einer Situation, die uns unangenehm ist zu verweilen, um herauszufinden, warum es so ist und was wir daraus lernen dürfen. Wir dürfen dankbar sein für die Menschen die uns begleiten und uns helfen genau hinzuschauen und uns zu entwickeln.

 

Jeder Mensch entwickelt sich und oft wissen wir nur einen Bruchteil von dem was dieser Mensch evtl. gerade durchlebt oder bereits durchlebt hat. Wir neigen dazu, Menschen zu verurteilen statt erst mal unseren eigenen „Ist-Zustand“ zu betrachten und uns zu fragen, wo wir stehen und was unser Weg zu einem erfüllten und friedlichen Dasein ist. Ich denke die größte Herausforderung ist es, alle Menschen mit Liebe zu betrachten. Aber vergesst dabei nicht, auch und insbesondere euch selbst mit Liebe zu betrachten und euch zu sagen „Ja, ich bin nicht perfekt, aber ich habe wundervolle Seiten an mir“ und ich habe die Möglichkeit mich immer weiter zu entwickeln um mein inneres Licht zum Strahlen zu bringen.

 

Alles Liebe Nina

 



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Abschied nehmen


 

Ihr Lieben


heute schreibe ich über ein Thema, das für uns alle einer der schwersten Schritte im Leben ist. Es ist der Abschied von geliebten Menschen, von denen wir wissen, dass sie bald sterben werden oder wie ich es deutlich lieber ausdrücke, von Menschen die bald über die Regenbogenbrücke gehen.

 

Sofern ein Mensch nicht plötzlich aus dem Leben herausgerissen wird, wissen wir manchmal schon einige Zeit vorher, dass ein Mensch schon bald von uns gehen wird. Der Gedanke ist für uns unerträglich und wir fühlen uns machtlos weil wir nichts daran ändern können. Auf der anderen Seite haben wir in diesem Falle die Möglichkeit, langsam und in Ruhe Abschied nehmen zu können. Wir haben die Möglichkeit, diesen Menschen in seinen letzten Stunden zu begleiten, ihm die Hand zu halten um ihm den Übergang leichter machen (wenn er es möchte). Wir haben die Möglichkeit, Unausgesprochenes zu klären und es ist so enorm heilsam das zu tun. Ich habe während Sittings erlebt, wie sehr Hinterbliebenen darunter leiden, wenn vor dem Tod eines geliebten Menschen nicht noch bestimmte Konflikte geklärt werden konnten oder aber wenn man es versäumt hat dieser Person zu sagen, dass man sie liebt. Natürlich kann man dies auch noch tun, wenn die Seele bereits hinübergegangen ist – aber dann ist es eben nicht mehr so einfach.

 

Vielleicht haben wir die Möglichkeit dafür zu sorgen, dass dieser Mensch möglichst wenig leidet, sich in einer für ihn schönen Umgebung befindet, ihm ggf. noch Wünsche zu erfüllen und ihm so den Übergang zu erleichtern. Der Übergang auf die andere Seite ist für die Menschen, die zurückbleiben sehr schmerzhaft, denn sie bedauern diesen Menschen nicht mehr an ihrer Seite zu haben. Auch wenn der Körper dieser Person stirbt und die Seele in die geistige Welt hinübergeht – wir sind mit dieser Seele für immer verbunden. Sie hat eben nur keinen Körper mehr und kann nicht sprechen. Dennoch haben wir die Möglichkeit in Gedanken mit der Seele zu kommunizieren und oft spüren wir dass die Seele immer noch da ist. Sie macht sich bemerkbar durch kleine Zeichen: ein kalter Hauch, eine ganz sanfte Berührung, eine Feder die einem „zufällig“ vor die Füße geweht wird, ein Schmetterling, der uns umkreist und noch viele andere wundervolle Zeichen. In der geistigen Welt wird sehr viel mehr wahrgenommen als wir es uns ausmalen können: das kann eine Rose sein, die auf das Grab gelegt wird oder eben auch konkrete Situationen in denen sich der Hinterbliebene befindet – seien sie besonders fröhlich oder schlimm und traurig. Die geistige Welt ist allzeit präsent und nimmt auch weiterhin an unserem Leben teil, versucht uns aus der geistigen Welt zu ermutigen, zu trösten und uns immer wieder zu zeigen, dass die Seelen die hinübergegangen sind auch weiterhin an unserer Seite sind.

 

Oft fragen wir uns auch, wie der Übergang für einen Menschen ist und ob er leidet. Meine Erfahrung ist, dass in dem Moment, wo der Körper den Schmerz nicht mehr ertragen kann, dieser Erlösung bekommt und die Seele nur noch die Leichtigkeit von Spirit also der geistigen Welt fühlt. Gerade Menschen, die zu Lebzeiten körperliche Erkrankungen hatten, freuen sich in der geistigen Welt darüber, dass sie den schweren Körper nicht mehr mit sich herumtragen müssen.

 

Wir haben keinen Einfluss auf den Zeitpunkt wo wir diese Erde verlassen denn dies ist schon vorherbestimmt. Jede Seele kommt auf die Erde um bestimmte Erfahrungen zu machen. Oft ist es für uns unverständlich, dass Menschen Schmerzen erleiden müssen aber auch das gehört zu der Erfahrung, die wir hier machen dürfen. Jede Erfahrung lässt uns wachsen und entwickeln – leider eben besonders die schmerzhaften Erfahrungen. Hat der Mensch diese Erfahrungen gemacht, darf er über die Regenbogenbrücke gehen und seine Seele darf sich auf ein neues Leben auf der Erde vorbereiten.

 

Ich wünsche allen, die gerade einen Menschen begleiten der bald über die Regenbogenbrücke geht, viel Kraft, Unterstützung von der geistigen Welt sowie Liebe und Trost von den Menschen, die sie begleiten. Nehmt diese Zeit bewusst wahr und versucht jede Sekunde die bleibt zu nutzen und so angenehm wie möglich zu machen. Und wenn es soweit ist, lasst den Menschen in Liebe gehen und mit dem Wissen, dass ihr für immer verbunden seid und es auch immer sein werdet.

 

Alles Liebe

 

Nina

 

 

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The beauty inside

The beauty inside - Wahre Schönheit

Wenn man heutzutage in Zeitschriften blättert oder TV schaut, sieht man perfekt aussehende Menschen mit makelloser Haut, gesunden und glänzenden Haaren, strahlend weißen Zähnen und einem perfekten Körper. Wenn man solche Bilder sieht, fragt man sich unweigerlich: Bin ich schön? Was ist Schönheit? Heutzutage wird nicht mehr hinter vorgehaltener Hand über Beauty-OPs gesprochen oder über die eine oder andere Spritze, die uns jünger aussehen lässt. Es scheint beinahe dazu zu gehören, dass man nicht zulässt, die Spuren der Zeit zu sehen.

Ich persönlich habe im meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass wahre Schönheit von innen kommt und dass es dabei eine große Rolle spielt, ob wir den uns geschenkten Körper dankbar annehmen und uns gut um ihn kümmern. Fühlt man sich wohl in seiner Haut und ist man im Einklang mit sich selbst, strahlt man das aus und das unabhängig davon was die Waage gerade anzeigt oder ob wir gerade einen „bad hair day“ haben.

 

Dieser Körper wurde uns geschenkt, um uns durch das Leben zu tragen – er verdient Dankbarkeit und Zuwendung. Mit Zuwendung meine ich die Pflege unseres Körpers – einfach weil er es verdient dass man gut mit ihm umgeht. Damit meine ich aber auch die Art wie wir leben. Unser Körper benötigt Ruhepausen zur Regeneration und er verdient gesunde Nahrung. Wir haben in diesem Leben nur diesen einen Körper und versorgen wir ihn mit gesunder und hochwertiger Nahrung, dankt er es uns durch ein strahlendes Aussehen.

 

Wenn wir uns im Spiegel betrachten, sehen wir oft unsere Makel und überlegen, wie man sie beheben könnte statt einfach für die schönen Merkmale dankbar zu sein, mit denen wir ausgestattet wurden. Was nützt ein makelloser Körper wenn man nicht zu schätzen weiß, wie schön er ist und was für ein Wunder ein menschlicher Körper ist? Er wird niemals Zufriedenheit ausstrahlen und niemals so strahlen wie ein Mensch der trotz oder eben gerade wegen seiner kleinen Makel glücklich in seinem Körper ist. Warum möchten wir die Spuren der Zeit unsichtbar machen anstatt zu zeigen, dass wir schon großartige Erfahrungen machen durften und schon Lektionen lernen durften. Erzählen Falten nicht viel mehr über einen Menschen als ein gelähmtes Gesicht, das keine Mimik mehr zulässt? Jeder kennt es – ein Mensch, den wir gerne mögen wird für uns automatisch schön. Wir schauen nicht auf seine Makel – wir sehen seine zauberhaften Facetten, die einfach alles überstrahlen. Es gibt Menschen, die strahlen einfach von innen heraus und das nicht unbedingt weil sie einen perfekten Körper haben sondern weil sie ihn glücklich annehmen und weil sie sich nicht nur um ihren Körper kümmern sondern auch und insbesondere um ihr Seelenwohl. Ein Mensch, der mit seinem Körper und seiner Seele verbunden ist, ist für mich pure Schönheit...Wir alle haben Grund zu strahlen – für mich ist und bleibt unser Körper einfach ein unbegreifliches Wunderwerk. Durch ihn dürfen wir hier auf der Erde Erfahrungen machen.

 

Wenn ihr Morgen früh in den Spiegel schaut, schaut euch einfach mal aus der Perspektive mit der rosaroten Brille an, durch die euch die Menschen sehen, die euch lieben so wie ihr seid. Nehmt die vielen kleinen Details an Euch wahr, die wundervoll sind und euch einzigartig machen.

 

Alles Liebe

 

Nina

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Das feuer in dir

 

Ich musste gerade an ein besonderes Ereignis in meinem Leben denken – zu meinem 40. Geburtstag habe ich ein besonderes Geschenk bekommen – einen Feuerlauf. Wie symbolträchtig dieses Geschenk ist, wurde mir erst mit der Zeit klar...

 

Bei einem Feuerlauf läuft man über glühende Kohlen – das klingt verrückt – für manche vielleicht auch leichtsinnig. Natürlich läuft man nicht einfach mal über diese Kohlen sondern wird vorher viele Stunden mental darauf vorbereitet.

Als ich mit meinen nackten Füssen auf dem Rasen vor dem Weg mit glühenden Kohlen stand, überkam mich schon ein ängstliches Gefühl. Dennoch konnte mich nichts davon abhalten, mich dieser „Prüfung“ zu stellen, denn ich wusste in dem Moment, dass für mich mehr dahinter steht, als dieses Ereignis selbst. Ich fixierte also das Ende des glühenden Weges als mein Ziel und ging einfach los. Tatsächlich dachte ich, dass es nicht heiß sein würde (haha – 90 Grad Celsius sind es mindestens) bzw. ich es nicht als heiß empfinden würde...In einer Sekunde des Zweifels, spürte ich jedoch, dass es verdammt heiß unter meinen Füssen war. Ich beschloss, mich nicht auf diese Wahrnehmung zu konzentrieren sondern auf mein Ziel. So schaffte ich es bis ans Ziel und ich kam dort ohne auch nur eine einzige Blessur unter den Füssen an. Ich bin mir sicher, hätte ich in der Hitze inne gehalten und mich auf diese Wahrnehmung konzentriert, hätte ich mit Sicherheit Brandblasen davon getragen. Wieder mit den Füssen auf feuchtem, kühlen Rasen fühlte ich mich unendlich mutig und frei.

 

Was mir diese Erfahrung aber für das Leben gezeigt hat, ist, dass wir manchmal sinnbildlich über's Feuer Laufen müssen, um an unser persönliches Ziel zu kommen. Wir müssen uns - den Blick auf unser Ziel gerichtet - unseren Ängsten stellen, und bereit sein, uns unter Umständen auf dem Weg dahin auch einmal zu verbrennen. Wenn wir jedoch nicht im Schmerz innehalten, sondern ihn akzeptieren und dann weiterlaufen, erreichen wir unser Ziel. Das Überwinden dieser Angst sich zu verbrennen, bringt eine unglaubliche Freiheit mit sich. Es ist die Freiheit, die uns befähigt, unmögliches möglich zu machen.

 

Ein Feuer schafft Platz für Neues und in ihm können wir alte Muster, die nicht hilfreich sind, verbrennen. Indem wir uns frei von unseren Ängsten machen, entzünden wir unser eigenes inneres Feuer - das Feuer, das für Kraft, Mut, Leidenschaft und Leben steht.

 

Manchmal müssen wir bildlich über das Feuer laufen um einen neuen Weg weitergehen zu können. Ich wünsche allen, dass sie ihr inneres Feuer zum Leuchten bringen.

 

 Alles Liebe!

 

Nina Hemmi

 

 

 

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Meditation - was ist das eigentlich?

Wenn man es vom lateinischen Wort meditatio bzw. dem Verb meditari ableitet würde dies heißen dass man über etwas nachdenkt. Tatsächlich ist jedoch eher das Gegenteil der Fall. Beim Meditieren bringt man den Geist zur Ruhe und versucht eben mal nicht mit unserem Gehirn zu denken. In stressigen Zeiten ist es oft nicht leicht den Geist zur Ruhe zu bringen. Ständig kommentiert unser Gehirn Dinge, erinnert uns an nicht Erledigtes oder versucht Dinge zu analysieren. Es ist ungemein erholsam sich auch einige Minuten am Tag mal nicht mit unserem Denken zu beschäftigen und es lässt viele Dinge in ein anderes Licht tauchen.

 

Ich persönlich nutze die freien Minuten, die mir geschenkt werden, weil ich zum Beispiel im Stau stehe um einfach mal nichts zu denken und einfach nur ein- und aus zu atmen. Nach einem stressigen Tag ist es manchmal nicht leicht, die Gedanken abzuschalten. Wenn mir beim Meditieren Gedanken kommen, stelle ich mir einfach vor, sie fliegen schnell vor meinen Augen vorbei wie ein Flugzeug. Gerade beim Nicht-Denken bekommt man die hilfreichsten Impulse aus der geistigen Welt weil man eben in dem Moment mal nur Seele ist ohne einen schweren Körper und ohne einen stets beurteilenden und kommentierenden Verstand.

 

Wenn ich mich emotional aufgewühlt fühle versuche ich mich durch die Stille und durch eine kurze Meditation wieder in meine Mitte zu bringen und nach einigen Minuten Stille relativieren sich viele Dinge und ich bekomme „Tipps“ aus dem Jenseits die ich wie per Gedankenübertragung wahrnehme. Ich bekomme in diesem Moment meinen inneren Frieden zurück und habe nach der Meditation einen klaren Kopf, der mich meine Reaktion verstehen lässt und mich wieder mit klaren Verstand handeln und reden lässt.

 

Im meditativen Zustand haben wir die Möglichkeit mal für einige Minuten ganz leicht zu sein und über den Dingen zu schweben und Situationen von außen zu betrachten. Wenn wir nur Seele sind haben wir die Möglichkeit, tief in unser Seelenwelt einzutauchen und Bilder gezeigt zu bekommen, die für unser Leben oder aber auch das unserer Mitmenschen von Bedeutung sind.

 

Für diejenigen, denen es schwer fällt einfach nur ein- und auszuatmen und nichts zu denken, sind sicherlich geführte Meditationen hilfreich. Hier macht man Phantasiereisen und wird virtuell an verschiedene Orte geführt um dort wichtige Informationen zu erhalten. Manchmal können wir aber auch einfach nur die unendliche und berührende Liebe der geistigen Welt fühlen und wir wissen, dass wir beschützt sind und uns vor Nichts fürchten müssen....

 

Alles Liebe

 

Nina Hemmi

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